Dienstag, 26. Februar 2008

Rentierfleisch und Wildnis oder die Sache mit den Polarlichtern

Allem voran muss ich erklären, dass Lappland im hohen Norden Schwedens liegt. Ich hab seit Jahren nicht so viel Schnee gesehen und solche Kälte gefühlt, was auch daran liegen könnte, dass Stiefel, die einmal nass wurden in einem Camp in der Wildnis bei -20 Grad zwangsläufig steif frieren und dadurch die Fortbewegung sich als äußerst schwierig gestaltet












Aber es gibt ja gottseidank Alternativen








Und Action darf natürlich auch nicht fehlen, das Snowmobile


stinkt zwar, aber ich fühl mich


schon ein bisschen wie ein Cowgirl.










But never mind, der furchtbare Husten, der Schnupfen und das Gefühl, mir hätte jemand die Beine versucht auszureißen, waren dies allemal wert. Ich erspare mir derzeit Stiegen steigen und verwende deshalb nur noch Rolltreppen und den Lift.




Rentiere, die ohne Gweih ziemlich doof aussehen, haben wir gleich zu Mittag verspeist, aber nur die Bubenrentiere, weil die bekommen ja keine Babys, wie ich gestern von einem Original Sami
Jungen erfahren habe!!




In den Camp Hütten geht es gleich zu, wie auf Schihütten in den österreichischen Alpen, man trinkt Selbstgebrannten, lernt von den Einheimischen, dass alles südlich von Lappland zu Dänemark gehört und man trifft auch hier Bayern, die man spätestens nach dem dritten Satz auf den Mond schießen könnte.






Räuber und Gendarm Spielchen mit zwei Bayrischen Polizisten, die sich mit dem Schneemobil zwei Meter in den Schnee eingegraben haben. Sie haben uns nicht gefunden und wir wollten sie nicht finden.....


Polarlicht hab ich hier keines gesehen, aber die Kälte und die Einsamkeit der lappischen Wildnis sind die besten Gefährten, um in sich zu gehen, um zu versuchen sich selbst ein wenig mehr zu verstehen und sich hier absolut frei zu fühlen....

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen