Mittwoch, 30. September 2009

Es ist passiert...


Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell passiert, aber erstens wird es kalt, wir haben gerade 7°C Außentemperaturen, zweitens wird es dunkel und drittens, ich bin geschwedet. Was soviel heißt, wie: ich habe eine Schwarzbeerjoghurt-färbige Hose, ich trage Make-up und sitze mit Sonnenbrillen im Pendeltåg. Gestern hab ich gehört, dass mein Schwedisch sehr gut ist, aber nicht von meiner hochgradig schwerhörigen Schwedischlehrerin, sondern von einer Studienkollegin, die schon seit 15 Jahren in Schweden lebt.
Mit Stolz geschwellter Brust und viel Geschmunzel aus dem Publikum ging dann auch mein erstes Referat auf Schwedisch über Spongebob Schwammkopf, pannenfrei über die Bühne.

Fotos gibt es nicht viele, weil meine Kamera den Geist aufgibt, die Kreditkarte gesperrt ist und die Finanzen sich nach dem Möbelkauf sowieso erst wieder erholen müssen. Genauer gesagt gibt es nur ein Foto, weil die Kamera eine Stunde Pause braucht, bis sie das nächste schießen kann, außerdem komm ich mir blöd vor, wenn ich a) nur Fotos von mir selber mach oder b) die schwarze Luft fotografiere.
Ansonsten kann ich mit keinen Sensationen dienen, die ich öffentlich posten kann, ohne, dass sie irgendwann auf mich zurück fallen, seien es jetzt die Wochenenden oder eben ganz andere Geschichten!

Samstag, 19. September 2009

IKEA für Anfänger - Wie belebt man einen grauen Quader?

Soll ja schneller gehen als man eigentlich glaubt, dass man zum Sklaven des IKEA Nestbautriebes wird. Endlich kann ich mir unter der Aussage von Tyler Durden etwas vorstellen, aber da mein Raum ja relativ begrenzt, jetzt rein im Vergleich zu früheren Wohngelegenheiten ist, kann man in auf diesen Zug für kurze Zeit aufspringen und gottseidank auch schnell wieder ab. Obwohl es länger dauerte als ich gehofft habe! So wurde dieses gelb-blaue Gebäude mit den Mini-Köttbullarportionen und anschließender Prinzesstorta zur Projektionsfläche all meiner Aggressionen. Was natürlich nichts mit IKEA direkt zu tun hatte, sondern eher mit der Tatsache, dass ich keine Bohrmaschine für neue Löcher in meinen Wänden verwenden darf.
Jetzt kommt erst das Lustige. Hab ich natürlich nicht verstanden, weil in meinen Wänden ja schon Löcher waren und als Antwort bekam ich: Das sind natürlich die Löcher, die von Anfang an in den Wänden waren.
Achso, wie konnte ich denn nur genau daran nicht denken.
Wenn man diesen Gedanken weiter spinnt und diese Löcher serienmäßig in allen Wohnungen eingebaut sind, dann hängen die Bilder eines jeden Studenten, in jeder Wohnung, an der exakt selben Stelle. Tragisch, das Individuum geht im Kollektiv unter und die Nägel wackeln, aber das nur so am Rande.

So, aber nun von Anfang an. Der graue Quader...Ja, der Quader war grau, ganz grau. Und nun die ersten Belebungsversuch. Naja, ich bin ja kein Profi.

aber ich wäre ja nicht Kate, würde ich so schnell aufgeben...nächster Versuch.













....der wie ich find, doch sehr geglückt ist.